
Wildtieren auf der Spur
- Wildtiere
- Naturpädagogik
- Ökologie
- Outdoor
- 1.-9. Schulstufe

Lehm ist einer der ältesten Baustoffe der Welt – und einer der zukunftsfähigsten. Im Workshop „Lehm erleben“ lernen Schüler*innen den Werkstoff mit allen Sinnen kennen: Sie mischen, formen, bauen und malen selbst.
Lehmziegel bauen: Die Schüler*innen mischen Lehm mit Sand und Stroh, füllen Holzformen und stellen eigene luftgetrocknete Lehmziegel her. Im Vergleich mehrerer Mischungen wird sichtbar, wozu die Magerung dient: Zu viel Ton lässt den Ziegel beim Trocknen schwinden und reißen.
Lehmmalerei: Mit Lehmfarben und Erdpigmenten gestalten die Schüler*innen Flächen, Muster und Reliefs. Dabei wird erfahrbar, woher die Farben der Erde kommen und wie sich Lehm als Oberfläche verhält.
Lehmbau kennenlernen: An Materialproben und Beispielen (Lehmziegel, Stampflehm, Wellerbau, Lehmputz) besprechen wir, warum Lehm gerade ein Comeback erlebt: Er wird nicht gebrannt, sondern getrocknet, ist regional verfügbar und lässt sich mit Wasser wieder auflösen und neu verarbeiten – ein echter Kreislaufbaustoff. Wir schauen auch auf die Grenzen: Lehm speichert Wärme und puffert Luftfeuchtigkeit, dämmt aber nicht, und er ist nicht wasserfest – deshalb braucht ein Lehmbau „einen guten Hut und gute Schuhe“.
Die Schüler*innen arbeiten individuell oder in Kleingruppen, begleitet von Forschenden und Studierenden der TU Wien und den Lehmbau-Expert*innen der Young Earth Builders. Der Workshop findet im Co-Creation-Space Transformer der TU Wien statt.
Gut zu wissen: Frische Lehmziegel brauchen mehrere Wochen zum Trocknen, bei Bedarf für die Schule können gern Lehmziegel nach der Trocknung abgeholt werden. Die Klasse nimmt aber gleich ihre Kunstwerke, bemalte Bilder, mit und lässt sie in der Schule fertig trocknen.
Inklusion:
Transformer-Workshops sind keine thematischen Inklusions-Workshops, aber methodisch so aufgebaut, dass sie für Integrationsklassen, Deutschförderklassen und Sonderschulen funktionieren:
Sprachlich niederschwellig: Wir arbeiten hands-on mit echtem Material und Werkzeug statt mit Frontalvortrag oder textlastigen Folien. Inhalte werden über Tun, Zeigen und gemeinsames Ausprobieren erschlossen – Teilhabe ist auch bei geringen Deutschkenntnissen möglich.
Differenzierte Aufgaben: Mischen, Formen, Bauen und Gestalten lassen sich auf mehreren Niveaus bearbeiten; die Workshopleitung begleitet in Kleingruppen, sodass Kinder mit unterschiedlichem Vorwissen und Tempo gleichzeitig mitkommen.
Co-Creation statt Wissensabfrage: Wir starten beim Vorwissen und den Fragen der Kinder. Das nimmt Leistungsdruck aus heterogenen Gruppen und macht Wissenschaftskommunikation auch für Kinder zugänglich, die sich im klassischen Unterricht schwer einbringen.
Barrierearmer Raum am Rennweg 89a: Erdgeschoss (stufenfrei erreichbar), WC barrierefrei, Arbeitsplätze in sitzender Position möglich, ruhiger Rückzugsraum vorhanden.
Begleitpersonen und Assistenzen sind ausdrücklich willkommen und werden in die Workshop-Aktivitäten einbezogen, nicht „daneben gesetzt“.
Anpassung auf Anfrage: Bitte meldet uns Bedarfe eurer Gruppe vorab (z. B. Reizreduktion, Pausenstruktur, Gebärdensprach-Dolmetsch, leichte Sprache für schriftliche Unterlagen) – wir passen den Workshop entsprechend an, sofern es uns organisatorisch möglich ist.
1. — 9. Schulstufe
Dauer des Angebots:
2 oder 3 UE
Für die Buchung nimmst du direkt mit dem*der Anbieter*in Kontakt auf.
Stell sicher, dass du eine schriftliche Buchungsbestätigung bekommst.
Vergiss nicht, die Person, die an deiner Schule das Schulkontingent verwaltet, über deine Buchung zu informieren, damit die Verrechnung über Wiener Bildungschancen klappt.
Bitte beachte, dass auch Kosten anfallen können, wenn du ein gebuchtes Angebot nicht rechtzeitig absagst. Mehr zu den Stornobedingungen im FAQ.


