
Handy, IPad und Co. sinnvoll nutzen
- Medienkompetenz
- Mediennutzung
- Gesunder Umgang
- Schule
- 1.-4. Schulstufe

Soziale Medien prägen, welche Informationen Schüler*innen wahrnehmen, wie sie gesellschaftliche Themen bewerten und an Diskussionen teilnehmen. Zwischen viralen Trends, emotionalen Botschaften, Fake News und diskriminierenden Inhalten wird es anspruchsvoll, Quellen zu prüfen und fundierte Urteile zu bilden. Der Workshop „Beyond the Hype: Kritisches Denken auf Social Media“ vermittelt dafür altersgerechte Orientierung und konkrete Werkzeuge.
Die Schüler*innen untersuchen, wie Algorithmen, Reichweite, Wiederholung und Emotionalisierung beeinflussen, welche Inhalte sichtbar werden. Gemeinsam klären wir, woran vertrauenswürdige Informationen erkennbar sind, wie Fakten überprüft werden und welche Interessen hinter einem Beitrag stehen. Ausgewählte Beispiele aus Reels, Videos, Memes und weiteren digitalen Formaten machen die Mechanismen sozialer Medien anschaulich.
Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf digitaler Diskussionskultur. Die Schüler*innen lernen, konstruktive Kritik, Meinungsäußerung, diskriminierende Abwertung und Hate Speech voneinander zu unterscheiden. Sie analysieren rassistische und sexistische Stereotype, polarisierende Narrative sowie vereinfachende Darstellungen gesellschaftlicher Gruppen. Ein intersektionaler Zugang zeigt, dass Menschen digitale Räume abhängig von Herkunft, Geschlecht, sozialer Position oder Behinderung unterschiedlich erleben. Persönliche Erfahrungen müssen nicht offengelegt werden.
Der Workshop verbindet kurze Wissensimpulse mit Quizformaten, Medienanalysen, einem Meinungsbarometer und Kleingruppenarbeit. Die Schüler*innen lernen, wie sie auf Desinformation oder Hate Speech reagieren, Grenzen setzen, Betroffene unterstützen und Hilfe einholen können.
Die Arbeitsweise ist partizipativ und diversitätssensibel. Sprache, Beispiele und Aufgaben werden an Alter, Vorwissen, sprachliche Ressourcen und Gruppensituation angepasst. Unterschiedliche Perspektiven werden einbezogen, ohne einzelne Schülerinnen als Vertreterinnen gesellschaftlicher Gruppen anzusprechen.
Ziel ist, dass die Schüler*innen digitale Inhalte bewusster auswählen, Quellen nachvollziehbar prüfen und problematische Botschaften begründet einordnen können. Der Workshop stärkt Medienkompetenz, demokratische Urteilsfähigkeit und digitale Zivilcourage. Die erarbeiteten Prüffragen und Handlungsstrategien lassen sich unmittelbar auf den Schulalltag sowie die eigene Nutzung sozialer Medien übertragen.
7. — 9. Schulstufe
Dauer des Angebots:
2UE
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