
Extrem ist nie gut
- Extremismus
- Demokratie
- Ideologie
- Schule
- 7.-9. Schulstufe

Rassismus ist nicht immer sofort sichtbar. Er begegnet Schüler*innen in Vorurteilen, Witzen, Sprache, Bildern, Erwartungen, Schulmaterialien und sozialen Medien. Der interaktive Workshop „Rassismus-kritisch denken und handeln“ unterstützt dabei, solche Muster wahrzunehmen, einzuordnen und angemessen darauf zu reagieren.
Gemeinsam klären wir, was Rassismus, Diskriminierung und Stereotype bedeuten. Die Schüler*innen lernen, zwischen persönlichen Vorurteilen sowie institutionellen und strukturellen Formen von Rassismus zu unterscheiden. Historische Zusammenhänge werden verständlich mit heutigen Lebensrealitäten verknüpft. Anhand konkreter Beispiele untersuchen wir spielerisch, wie Zuschreibungen aufgrund von Hautfarbe, Herkunft, Name, Sprache, Religion oder Kultur entstehen und welche Folgen sie für Betroffene und das gesellschaftliche Zusammenleben haben.
Ein intersektionaler Blick zeigt, dass Rassismuserfahrungen durch Geschlecht, soziale Herkunft, Behinderung oder weitere Merkmale unterschiedlich geprägt sein können. Die Übungen ermöglichen Perspektivwechsel, ohne Schüler*innen zu persönlichen Offenlegungen zu verpflichten oder Einzelne als Vertreter*innen einer Gruppe anzusprechen. Erfahrungen von Betroffenen werden anerkannt. Gleichzeitig reflektieren alle Teilnehmenden ihre gesellschaftlichen Positionierungen, Vorannahmen und Handlungsspielräume.
Kurze Wissensimpulse wechseln sich mit Bild und Videoanalysen, Quizformaten, Fallarbeit, Positionierungsübungen, Kleingruppenphasen und moderierten Diskussionen ab. In einem Argumentationstraining erproben die Schüler*innen, wie sie rassistische Aussagen erkennen, sachlich widersprechen, Betroffene unterstützen und Hilfe holen können. Auch die Grenzen zwischen Meinungsfreiheit, Abwertung und Hassrede werden altersgerecht behandelt. Beispiele aus Social Media fördern einen reflektierten Umgang mit diskriminierenden und polarisierenden Inhalten.
Der Workshop stärkt rassismuskritisches Denken, demokratische Urteilsfähigkeit und Zivilcourage. Am Ende verfügen die Schüler*innen über zentrale Begriffe, einen geschärften Blick für sichtbare und weniger sichtbare Formen von Rassismus sowie konkrete Handlungsmöglichkeiten für Schule, Alltag und digitale Räume. Inhalte, Sprache und Methoden werden an Schulstufe, Vorwissen und Gruppensituation angepasst.
7. — 9. Schulstufe
Dauer des Angebots:
2UE
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Vergiss nicht, die Person, die an deiner Schule das Schulkontingent verwaltet, über deine Buchung zu informieren, damit die Verrechnung über Wiener Bildungschancen klappt.
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