
Mehrsprachigkeit entdecken
- Mehrsprachigkeit
- Gemeinsamkeiten
- Spielen mit Sprache
- Schule
- 5.-9. Schulstufe

Was sagt ein Hund, ohne ein einziges Wort zu sprechen? Und wie können Kinder miteinander in Verbindung kommen, auch wenn Sprache nicht für alle gleich leicht ist?
Ein Hund fragt nicht nach Herkunft oder Schulnoten. Ihm ist nicht wichtig, wie ein Kind aussieht, welche Sprache es spricht, wie schnell es lernt oder welche Voraussetzungen es mitbringt.
Ein Hund wertet nicht.
Er begegnet seinem Gegenüber im Augenblick – aufmerksam, unmittelbar und vor allem über Körpersprache.
Genau darin liegt die Idee von „MitTIEReinander – Brücken bauen mit Hund“: Der Hund wird Brückenbauer. Die Schüler*innen lernen, genau hinzusehen. Was erzählt uns seine Körperhaltung? Wann fühlt er sich wohl? Wann braucht er Abstand? Wie können wir ihm zeigen, dass wir seine Grenzen verstehen?
Dabei entdecken die Kinder etwas, das weit über den Umgang mit einem Hund hinausgeht: Woran erkennen wir, wie es dem Hund gerade geht – und woran bei uns selbst und anderen? Gefühle, Bedürfnisse und Grenzen wahrzunehmen und zu benennen wird so spielerisch erlebbar. Gutes Miteinander beginnt damit, andere wahrzunehmen und aufeinander Rücksicht zu nehmen.
🐶 VERSTEHEN. VERTRAUEN. VERBINDEN.
VERSTEHEN. Die Kinder beobachten den Hund, entdecken seine Körpersprache und lernen, Bedürfnisse und Grenzen wahrzunehmen.
VERTRAUEN. Sie dürfen sich in ihrem Tempo auf Neues einlassen und erleben, dass Rücksicht und Verlässlichkeit Sicherheit schaffen.
VERBINDEN. Gemeinsam ausprobieren, Lösungen finden und erleben, was möglich wird, wenn alle zusammenarbeiten.
🤝 Gemeinsam geht manches einfach besser
Spielerische Kooperationsaufgaben, Gemeinschaftsspiele und Team-Herausforderungen gehören dazu. Manche Übungen können nicht allein gelöst werden: Nur wenn die Kinder sich absprechen, Rücksicht nehmen und gemeinsam an einem Strang ziehen, kommen sie ans Ziel.
🐾 Gemeinsam Brücken bauen
Mit unserem Brückenmaterial wird die Idee von MitTIEReinander sichtbar und begreifbar. Gemeinsam entsteht eine Brücke – und jedes Kind kann auf seine Weise etwas beitragen. Unterschiedliche Ideen und Fähigkeiten sind dabei oft genau das, was die Gruppe braucht.
So wird Klassengemeinschaft nicht nur besprochen, sondern erlebt: Wir müssen nicht alle gleich sein, um gemeinsam etwas schaffen zu können.
🧩 Jede und jeder auf eigene Weise
Nicht jedes Kind spricht dieselbe Sprache. Nicht jedes Kind lernt gleich, bewegt sich gleich oder begegnet Neuem mit derselben Sicherheit. Und trotzdem gehören alle dazu.
Viele Aktivitäten funktionieren ganz ohne oder mit wenig Sprache. Gesten, Körpersprache, visuelle Hilfen und gemeinsames Tun ermöglichen unterschiedliche Formen der Beteiligung. So können auch sprachlich und kulturell vielfältige Klassen, Integrations- und Inklusionsklassen sowie Gruppen mit unterschiedlichen Unterstützungsbedarfen gemeinsam teilnehmen.
Auch bei der Begegnung mit dem Hund gilt: Niemand muss.
Manche Kinder möchten ihn gleich kennenlernen, andere bleiben lieber auf Abstand. Manche arbeiten aktiv mit ihm, andere beobachten zunächst. Niemand muss den Hund berühren oder ihm nahekommen. Auch aus sicherer Entfernung kann ein Kind mitdenken und Teil der gemeinsamen Aufgabe sein.
So entsteht Raum für neue Erfahrungen – ohne Leistungsdruck und im eigenen Tempo.
🛡️ Qualität, auf die Sie sich verlassen können
Das Angebot wird ausschließlich von qualifizierten Mensch-Hund-Teams mit staatlich geprüftem Therapiebegleithund durchgeführt. Die eingesetzten Teams werden extern geprüft und regelmäßig nachkontrolliert.
Sicherheit, Kinderschutz und Tierwohl sind feste Bestandteile jedes Einsatzes. Pausen und Rückzugsmöglichkeiten für den Hund sind selbstverständlich.
So entsteht keine klassische „Hundestunde“, sondern ein spielerisches, barrierearmes und fachlich begleitetes Bildungserlebnis, das Wissen über den Hund mit sozialem Lernen, Kooperation und gemeinsamer Erfahrung verbindet.
MitTIEReinander heißt: verstehen, was andere uns zeigen. Vertrauen entstehen lassen. Gemeinsam Brücken bauen – und erleben, was uns verbindet.
1. — 9. Schulstufe
Bei gemeinsamer Buchung von zwei Einheiten derselben Schule für denselben Tag erhalten Sie 10 % Ermäßigung auf den Gesamtpreis der jeweiligen Einheit. Zwischen den beiden Einheiten ist eine ausreichende Pause für den Therapiebegleithund vorgesehen. Grundlage der Preisberechnung ist je Klasse bzw. Gruppe und Einheit die Mindestpauschale von € 150,–.
Dauer des Angebots:
Ca. 1 Schulstunde (davon max. 45 Min. aktiver Hundeeinsatz)
Für die Buchung nimmst du direkt mit dem*der Anbieter*in Kontakt auf.
Stell sicher, dass du eine schriftliche Buchungsbestätigung bekommst.
Für eine bestmögliche Vorbereitung wird das Angebot auf die jeweilige Klasse und ihre Bedürfnisse abgestimmt. Bitte geben Sie bei der Anfrage Schulstufe, ungefähre Schüler*innenzahl sowie relevante Besonderheiten der Klasse bekannt (z. B. Unterstützungsbedarf, Allergien oder Unsicherheiten im Umgang mit Hunden). Gerne können Sie auch einen gewünschten Schwerpunkt nennen, z. B. nonverbale Kommunikation, Klassengemeinschaft, Vielfalt & Inklusion oder sicherer und respektvoller Umgang mit Hunden. Die Begegnung mit dem Hund erfolgt immer freiwillig. Auch Beobachten und Mitmachen ohne direkten Tierkontakt sind gleichwertige Formen der Teilnahme.
Vergiss nicht, die Person, die an deiner Schule das Schulkontingent verwaltet, über deine Buchung zu informieren, damit die Verrechnung über Wiener Bildungschancen klappt.
Bitte beachte, dass auch Kosten anfallen können, wenn du ein gebuchtes Angebot nicht rechtzeitig absagst. Mehr zu den Stornobedingungen im FAQ.


