
#LOVE: Sex, Gefühle, Challenges
- Pubertät
- Sexualpädagogik
- Aufklärung
- Schule
- 6.-9. Schulstufe

Dieser Gewaltpräventionsworkshop legt den Fokus darauf, Gewalt in ihren oft normalisierten und wenig sichtbaren Formen erkennbar zu machen. Aufbauend darauf, werden Handlungsmöglichkeiten und Unterstützung/Hilfe miteinander erarbeitet.
Im Workshop erarbeiten wir altersangepasst mit den Jugendlichen gemeinsam, wo Gewalt beginnen kann, welche Formen sie annehmen kann - etwa als Druck, Zwang oder Freiheitsentzug – und sprechen über zugrundeliegende Normen und "Normalitäten".
Mit spielerischen, kreativen, interaktiven Methoden, sowie Storytelling für sensible Themen (Superkraft-Fragen, „Crossroads", Skalierungsgeschichten, Klassenampel, Diversity Detektiv u.v.m.) werden diese Themen erlebbar gemacht und im Alltag der Jugendlichen verankert. Dabei wird immer ein traumasensibler, ressourcenstärkender Ansatz verfolgt.
Der Workshop schafft Raum, um Erfahrungen und Gefühle im Zusammenhang mit Gewalt zu besprechen und entlastet Jugendliche, indem tabuisierte Themen sichtbar werden. Jugendliche erfahren, dass ihnen zugehört wird und ihre Erfahrungen bedeutsam sind. Niemand ist verpflichtet, von sich zu erzählen – anhand der Geschichten anderer fällt es leichter, darüber zu sprechen und unterschiedliche Perspektiven zu erfahren.
Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf dem Erkennen eigener und fremder Grenzen. Anhand von alltäglichen Beispiel-Situationen – etwa das Umarmen von Freund*innen – können Unterschiede im Erleben und der Bedeutung von Situationen besprochen werden. Gemeinsam wird erarbeitet, wann eine Grenzverletzung vorliegt, etwa bei fehlender Einwilligung oder Verletzung rechtlicher Grenzen. Jugendliche lernen, den persönlichen Raum zu schätzen, Grenzen klar zu kommunizieren und die Grenzen anderer zu respektieren – darüber hinwegzusehen ist selbst eine Form von Gewalt.
Das Wissen um Beratungsstellen und Hilfeeinrichtungen, die für Jugendliche erreichbar sind, sind ein zentraler Bestandteil des Workshops.
Der Fokus auf das positive Erleben von Vielfalt in der Klassengemeinschaft stärkt das Miteinander, übt eine offene Gesprächskultur ein und wirkt Ausgrenzung entgegen. Jede Gruppe erhält ein individuelles Konzept, entwickelt nach einem Vorgespräch mit der Lehrperson. Zwei Trainer*innen begleiten den Workshop und stehen auch danach für Gespräche zur Verfügung. Wir passen die Schwerpunkte dieses Workshops immer auf die jeweilige Gruppe an. Bei Bedarf kann der Workshop durch einen Folgeworkshop ergänzt und vertieft werden.
5. — 9. Schulstufe
Im Preis enthalten sind
+ telefonische inhaltliche und organisatorische Vorbesprechung inkl. Beratung im Bereich der Gewaltprävention
+ 1 gewaltpräventiver Workshop à 3 Schulstunden für die Schüler*innen thematisch an die jeweilige Klasse angepasst
+ 1 persönliche Nachbesprechung des Workshops inkl. Beratung im Bereich der Gewaltprävention
+ 1 Lehrer*innenmäppchen mit Broschüren, Methoden, Tipps zum gewaltpräventiven Weiterarbeiten mit der Klasse
Dauer des Angebots:
3
Für die Buchung nimmst du direkt mit dem*der Anbieter*in Kontakt auf.
Stell sicher, dass du eine schriftliche Buchungsbestätigung bekommst.
Vor jedem Workshop führen wir ein Vorgespräch mit der Lehrperson, um den Workshop passgenau auf die Klasse abzustimmen. Nach dem Workshop nehmen wir uns Zeit für eine gemeinsame Nachbesprechung, um Eindrücke zu teilen und bei Bedarf weitere Schritte zu besprechen. Diese Begleitung ist fixer Bestandteil unseres Angebots.
Vergiss nicht, die Person, die an deiner Schule das Schulkontingent verwaltet, über deine Buchung zu informieren, damit die Verrechnung über Wiener Bildungschancen klappt.
Bitte beachte, dass auch Kosten anfallen können, wenn du ein gebuchtes Angebot nicht rechtzeitig absagst. Mehr zu den Stornobedingungen im FAQ.


