Licht sehen lernen: Die Lochkamera

Grundlagen des Sehens und der Optik - bauen, experimentieren, staunen

Buchungszeitraum: von September 2026 bis Juli 2027 Kontakt zur Buchung
Eine zylindrische Dose steht aufrecht in der Bildmitte. Die Oberseite ist mit Alufolie bespannt, in deren Mitte sich ein kleines dunkles Loch befindet – die Lochblende der selbstgebauten Kamera. Die Außenseite der Dose ist bunt bemalt: Eine kindliche Zeichnung zeigt eine Landschaft mit Regenbogen, Sonne, Wolken, Sternen und einem Baum mit rotem Haus. Im Vordergrund der Zeichnung halten zwei Silhouetten Hand – eine große Figur mit einer Kamera als Kopf und eine kleine Figur daneben.
Links im Bild ist eine Schere zu sehen. Im Hintergrund links liegt ein Nautilus – ein Meerestier mit spiralförmigem Gehäuse und sichtbarem Auge. Rechts oben ist ein anatomisches Modell eines menschlichen Auges abgebildet. Beide verweisen auf das Thema des Workshops: natürliche und künstliche Formen des Sehens.
© Elli Jegel/KI-gestützt Bildbearbeitung
Schulstufe 3. — 4.

Kosten 280 €
Ort in deiner Schule

Beschreibung

In diesem dreistündigen Schulprojekt entdecken Kinder der 3. und 4. Schulstufe auf altersgerechte und handlungsorientierte Weise, wie Sehen und Bildentstehung funktionieren. Ausgangspunkt ist eine einfache Frage: Wie können wir überhaupt sehen – und braucht man dafür immer eine Linse?

Anhand des menschlichen Auges, einfacher Tieraugen und grundlegender optischer Prinzipien wird Basiswissen zu Licht, Sehen und Bildentstehung vermittelt – konkret, anschaulich und ohne Vorwissen.

Im zweiten Teil lernen die Kinder eine funktionierende Lochkamera kennen. An einem Demonstrationsmodell wird erklärt, wie Licht durch ein kleines Loch ein Bild erzeugt, warum dieses auf dem Kopf steht und wie Lochgröße und Lichtmenge Helligkeit und Schärfe beeinflussen. Ergänzend wird mithilfe einer Lupe der Unterschied zwischen Sehen mit Loch und Sehen mit Linse sichtbar gemacht.

Im dritten Teil bauen die Kinder ihre eigene Lochkamera aus einfachen Materialien, gestalten das Gehäuse kreativ und experimentieren mit den fertigen Kameras. Den Abschluss bildet ein gemeinsames Klassenfoto – aufgenommen mit dem Handy der Projektleiterin und direkt mit einem mobilen Fotodrucker ausgedruckt. Ein greifbares Erinnerungsstück für die ganze Klasse.

Inklusive Eignung

Dieses Projekt eignet sich gut für heterogene Klassen und Integrationsgruppen (ASO-Klassen). Das Bauen und Experimentieren steht im Mittelpunkt – nicht Lesen, Schreiben oder sprachliche Leistung. Kinder, die dem Unterricht sprachlich noch nicht vollständig folgen können, sind durch die Hands-on-Struktur gleichwertig eingebunden. Die Aufgaben sind visuell und haptisch – die Hände verstehen, was Worte vielleicht noch nicht erreichen.

Es gibt kein richtiges oder falsches Ergebnis. Jede Lochkamera, die Licht durchlässt, funktioniert – unabhängig davon, wie sie aussieht. Das entlastet Kinder mit unterschiedlichen Lernvoraussetzungen und stärkt das Selbstwirksamkeitsgefühl: Ich habe etwas gebaut, das wirklich funktioniert.

Das Projekt wurde bereits erfolgreich mit einer Sonderschulklasse durchgeführt – mit entsprechender Anpassung von Tempo und Sprache. Für die 3. und 4. Schulstufe ist es als Regelangebot konzipiert; eine Durchführung mit anderen Gruppen ist nach Absprache möglich.

Die Projektleiterin bringt 16 Jahre museumspädagogische Erfahrung am Naturhistorischen Museum Wien mit und ist gewohnt, flexibel auf unterschiedliche Gruppen einzugehen.

Material

Die meisten Materialien werden von der Projektleiterin gestellt. Die Schule bringt pro Schüler*in mit:

• Schere, Stifte, Klebstoff

• Zwei Klopapierrollen oder eine zylindrische Chipsdose – bitte einheitlich für die ganze Klasse, da die Bauanleitung auf eine Variante abgestimmt wird. Welche Variante gewählt wird, bitte vor der Buchung mit der Projektleiterin absprechen.

Schulstufe

3. — 4. Schulstufe

Kosten

  • pro Gruppe: 280 €

Termine auf Anfrage: Zeitraum und Dauer

September 2026 — Juli 2027

Dauer des Angebots:
3 UE

Kontakt zur Buchung

Für die Buchung nimmst du direkt mit dem*der Anbieter*in Kontakt auf.
Stell sicher, dass du eine schriftliche Buchungsbestätigung bekommst. 

Abrechnung

Vergiss nicht, die Person, die an deiner Schule das Schulkontingent verwaltet, über deine Buchung zu informieren, damit die Verrechnung über Wiener Bildungschancen klappt. 

Bitte beachte, dass auch Kosten anfallen können, wenn du ein gebuchtes Angebot nicht rechtzeitig absagst. Mehr zu den Stornobedingungen im FAQ.

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