
Sphero Mini: Roboter-Parkour
- Programmieren
- MINT
- Robotik
- Schule
- 1.-7. Schulstufe

In diesem dreistündigen Schulprojekt entdecken Kinder der 3. und 4. Schulstufe auf altersgerechte und handlungsorientierte Weise, wie Sehen und Bildentstehung funktionieren. Ausgangspunkt ist eine einfache Frage: Wie können wir überhaupt sehen – und braucht man dafür immer eine Linse?
Anhand des menschlichen Auges, einfacher Tieraugen und grundlegender optischer Prinzipien wird Basiswissen zu Licht, Sehen und Bildentstehung vermittelt – konkret, anschaulich und ohne Vorwissen.
Im zweiten Teil lernen die Kinder eine funktionierende Lochkamera kennen. An einem Demonstrationsmodell wird erklärt, wie Licht durch ein kleines Loch ein Bild erzeugt, warum dieses auf dem Kopf steht und wie Lochgröße und Lichtmenge Helligkeit und Schärfe beeinflussen. Ergänzend wird mithilfe einer Lupe der Unterschied zwischen Sehen mit Loch und Sehen mit Linse sichtbar gemacht.
Im dritten Teil bauen die Kinder ihre eigene Lochkamera aus einfachen Materialien, gestalten das Gehäuse kreativ und experimentieren mit den fertigen Kameras. Den Abschluss bildet ein gemeinsames Klassenfoto – aufgenommen mit dem Handy der Projektleiterin und direkt mit einem mobilen Fotodrucker ausgedruckt. Ein greifbares Erinnerungsstück für die ganze Klasse.
Inklusive Eignung
Dieses Projekt eignet sich gut für heterogene Klassen und Integrationsgruppen (ASO-Klassen). Das Bauen und Experimentieren steht im Mittelpunkt – nicht Lesen, Schreiben oder sprachliche Leistung. Kinder, die dem Unterricht sprachlich noch nicht vollständig folgen können, sind durch die Hands-on-Struktur gleichwertig eingebunden. Die Aufgaben sind visuell und haptisch – die Hände verstehen, was Worte vielleicht noch nicht erreichen.
Es gibt kein richtiges oder falsches Ergebnis. Jede Lochkamera, die Licht durchlässt, funktioniert – unabhängig davon, wie sie aussieht. Das entlastet Kinder mit unterschiedlichen Lernvoraussetzungen und stärkt das Selbstwirksamkeitsgefühl: Ich habe etwas gebaut, das wirklich funktioniert.
Das Projekt wurde bereits erfolgreich mit einer Sonderschulklasse durchgeführt – mit entsprechender Anpassung von Tempo und Sprache. Für die 3. und 4. Schulstufe ist es als Regelangebot konzipiert; eine Durchführung mit anderen Gruppen ist nach Absprache möglich.
Die Projektleiterin bringt 16 Jahre museumspädagogische Erfahrung am Naturhistorischen Museum Wien mit und ist gewohnt, flexibel auf unterschiedliche Gruppen einzugehen.
Material
Die meisten Materialien werden von der Projektleiterin gestellt. Die Schule bringt pro Schüler*in mit:
• Schere, Stifte, Klebstoff
• Zwei Klopapierrollen oder eine zylindrische Chipsdose – bitte einheitlich für die ganze Klasse, da die Bauanleitung auf eine Variante abgestimmt wird. Welche Variante gewählt wird, bitte vor der Buchung mit der Projektleiterin absprechen.
3. — 4. Schulstufe
Dauer des Angebots:
3 UE
Für die Buchung nimmst du direkt mit dem*der Anbieter*in Kontakt auf.
Stell sicher, dass du eine schriftliche Buchungsbestätigung bekommst.
gut über WhatsApp erreichbar
Vergiss nicht, die Person, die an deiner Schule das Schulkontingent verwaltet, über deine Buchung zu informieren, damit die Verrechnung über Wiener Bildungschancen klappt.
Bitte beachte, dass auch Kosten anfallen können, wenn du ein gebuchtes Angebot nicht rechtzeitig absagst. Mehr zu den Stornobedingungen im FAQ.


