
Glückskompetenzen
- Glück
- Gesundheit
- Achtsamkeit
- Schule
- 1.-6. Schulstufe

Konflikte gehören zum Schulalltag und sind ein normaler Bestandteil des Zusammenlebens. Peer-Mediator*innen unterstützen ihre Mitschüler*innen dabei, Konflikte eigenverantwortlich, respektvoll und lösungsorientiert zu bearbeiten. Die Ausbildung vermittelt die notwendigen fachlichen, methodischen und sozialen Kompetenzen, um diese verantwortungsvolle Aufgabe sicher wahrnehmen zu können.
Zu Beginn setzen sich die Teilnehmer*innen mit dem Thema Konflikt auseinander. Sie lernen, wie Konflikte entstehen, welche Dynamiken sie entwickeln und welche Konfliktformen im schulischen Alltag häufig vorkommen. Dabei wird vermittelt, dass Konflikte – konstruktiv bearbeitet – Chancen für Entwicklung, gegenseitiges Verständnis und ein positives Miteinander bieten können.
Ein Schwerpunkt der Ausbildung ist der strukturierte Ablauf einer Mediation. Die Teilnehmer*innen lernen die einzelnen Phasen eines Mediationsgesprächs kennen und wenden diese anhand praxisnaher Übungen, Rollenspiele und Fallbeispiele an. Sie erwerben einfache Methoden, um Konfliktgespräche zu begleiten und die Beteiligten dabei zu unterstützen, eigenständig faire und tragfähige Lösungen zu entwickeln.
Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Gesprächsführung. Die Teilnehmer*innen lernen verschiedene Fragetechniken sowie Methoden des aktiven Zuhörens kennen. Sie üben, wie durch gezielte Fragen der Fokus von der Problemsituation auf gemeinsame Lösungen gelenkt werden kann. Dadurch entwickeln sie Sicherheit im Führen wertschätzender und lösungsorientierter Gespräche.
Neben der verbalen Kommunikation spielt auch die Körpersprache eine wichtige Rolle. Die Teilnehmer*innen lernen, nonverbale Signale wie Mimik, Gestik und Körperhaltung wahrzunehmen und deren Bedeutung in Konfliktsituationen einzuschätzen. Gleichzeitig reflektieren sie ihre eigene Wirkung und erfahren, wie sie durch ein ruhiges und wertschätzendes Auftreten Vertrauen schaffen können.
Ein wesentlicher Bestandteil der Ausbildung ist das Erkennen von Grenzen. Die Teilnehmer*innen lernen einzuschätzen, welche Konflikte im Rahmen einer Peer-Mediation bearbeitet werden können und wann Unterstützung durch Lehrpersonen, Schulsozialarbeit oder andere Fachstellen notwendig ist. Sie kennen die Grenzen ihrer Rolle und wissen, wie sie in schwierigen Situationen verantwortungsvoll handeln.
Ergänzend fördern kooperative Übungen und Teambuilding den Zusammenhalt innerhalb der Ausbildungsgruppe. Die Teilnehmer*innen stärken ihre Kommunikations-, Kooperations- und Reflexionsfähigkeit und erleben die Bedeutung von Vertrauen und gegenseitiger Unterstützung.
Die Ausbildung verbindet kurze theoretische Inputs mit vielen praktischen Übungen und bereitet die Teilnehmer*innen darauf vor, Konflikte konstruktiv zu begleiten und aktiv zu einem respektvollen und friedlichen Schulklima beizutragen.
6. — 9. Schulstufe
Dauer des Angebots:
16 UE an vier Tagen
Für die Buchung nimmst du direkt mit dem*der Anbieter*in Kontakt auf.
Stell sicher, dass du eine schriftliche Buchungsbestätigung bekommst.
Vergiss nicht, die Person, die an deiner Schule das Schulkontingent verwaltet, über deine Buchung zu informieren, damit die Verrechnung über Wiener Bildungschancen klappt.
Bitte beachte, dass auch Kosten anfallen können, wenn du ein gebuchtes Angebot nicht rechtzeitig absagst. Mehr zu den Stornobedingungen im FAQ.


