Wer bin ich - was bewegt mich?

Sich selbst durch Fotografie entdecken

Buchungszeitraum: von September 2026 bis Juli 2027 Kontakt zur Buchung
Draufsicht auf einen weißen Tisch: Zwei Hände ordnen ausgedruckte Fotos (u. a. ein Kind beim Eingießen von Tee, farbige Becher, ein Blattdetail). Eine Hand zeigt auf ein Foto. Rechts liegt ein Smartphone mit demselben Motiv auf dem Display, links ein Drucker mit geöffnetem Papierslot. Außerdem sind Klebebandrollen, Büroklammern und ein Bleistift zu sehen.
© Elli Jegel - KI gestützt
Schulstufe 8. — 9.

Kosten 320 €
Ort in deiner Schule

Beschreibung

In diesem dreistündigen Workshop entdecken Schüler*innen der 8. und 9. Schulstufe, was Fotografie über sie verrät – ohne dass sie viel darüber reden müssen. Das Smartphone wird zum Werkzeug der Selbstwahrnehmung. Vorwissen ist keines nötig.

Der Einstieg passiert über Bewegung und Musik: Smartphones gehen reihum, und wer die Kamera in der Hand hält wenn die Musik stoppt, macht sofort ein Foto – spontan, ohne Nachdenken. Das bricht das Eis und macht Lust aufs Weitermachen.

Im zweiten Teil wählt jede/r eine Farbe und fotografiert, was sie oder ihn damit verbindet – Bilder statt Worte. Anschließend entsteht ein Selbstporträt: bewusst gestaltet, jenseits des gewohnten Selfies. Ein kurzer Impuls mit bekannten Kunstwerken zeigt, wie Selbstporträts schon immer mehr gezeigt haben als nur ein Gesicht.

Den Abschluss bildet ein spielerisches Raten: Die Bilder werden anonym ausgelegt – wessen Foto ist das? Ganz ohne Aufforderung zur Selbstoffenbarung entsteht echtes Gespräch. Jede/r geht mit einem ausgedruckten Bild nach Hause.

Alle Übungen sind freiwillig. Es gibt kein Richtig und kein Falsch – und nichts wird bewertet. 

Die Workshopleiterin bringt 16 Jahre museumspädagogische Erfahrung am Naturhistorischen Museum Wien mit sowie langjährige Praxis in Achtsamkeit, Fotografie und Gruppenarbeit.

Inklusive Eignung

Dieser Workshop ist strukturell inklusiv – nicht als Zusatz, sondern als Grundprinzip des Formats.

Für Integrationsklassen, ASO-Klassen und heterogene Gruppen: Keine Übung erfordert Lesen, Schreiben oder längeres Sprechen. Der Einstieg funktioniert über Bewegung und Musik – das braucht keine Sprache. Die Farbübung ist vollständig visuell und haptisch. Jugendliche, die dem Unterricht sprachlich nicht vollständig folgen können, sind von Anfang an gleichwertig eingebunden.

Für Schüler*innen mit sozialer Angst oder eingeschränkter Verbalkommunikation: Das anonyme Bilderraten am Schluss ist bewusst so gestaltet, dass niemand etwas über sich erzählen muss. Die Bilder sprechen – die Person dahinter bleibt geschützt. Teilnahme ist möglich, ohne sich zu exponieren.

Für Klassen mit schwieriger Gruppendynamik: Der spielerische Einstieg mit Musik schafft eine positive Atmosphäre, bevor inhaltlich gearbeitet wird. Es gibt keine Aufgabe, die scheitern kann – jedes Foto ist ein gültiges Ergebnis. Das reduziert Konkurrenzdenken und Ausgrenzung.

Für Schüler*innen mit unterschiedlichen Lernvoraussetzungen: Das Smartphone beherrschen die meisten Jugendlichen besser als jedes andere Werkzeug im Schulalltag. Das schafft Selbstwirksamkeit von Beginn an – unabhängig von schulischer Leistung.

Erfahrungshintergrund: Die Workshopleiterin bringt 16 Jahre museumspädagogische Erfahrung am Naturhistorischen Museum Wien mit und hat regelmäßig mit Klassen unterschiedlichster Zusammensetzung gearbeitet. Tempo, Sprache und Aufgaben werden flexibel an die jeweilige Gruppe angepasst.

Schulstufe

8. — 9. Schulstufe

Kosten

  • pro Gruppe: 320 €

Termine auf Anfrage: Zeitraum und Dauer

September 2026 — Juli 2027

Dauer des Angebots:
3UE

Kontakt zur Buchung

Für die Buchung nimmst du direkt mit dem*der Anbieter*in Kontakt auf.
Stell sicher, dass du eine schriftliche Buchungsbestätigung bekommst. 

Abrechnung

Vergiss nicht, die Person, die an deiner Schule das Schulkontingent verwaltet, über deine Buchung zu informieren, damit die Verrechnung über Wiener Bildungschancen klappt. 

Bitte beachte, dass auch Kosten anfallen können, wenn du ein gebuchtes Angebot nicht rechtzeitig absagst. Mehr zu den Stornobedingungen im FAQ.

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