
Eine MUSIKALISCHE Reise um die WELT
- Tolle Instrumente
- Freudvolle Geografie
- Staunen & Vertrauen
- Schule
- 1.-4. Schulstufe

Chef werden - eine Anleitung!
Mitten in der Schachstunde rebellieren die Figuren: Sie haben genug von den Befehlen ihres schlecht gelaunten Schachlehrers. Dieser verwandelt seinen Unterricht kurzerhand in eine Lektion über Diktatur und erklärt, wie man in ein paar Zügen Chef wird: Mit Feindbildern, Angst, Fake News und jeder Menge Gemeinheiten.
Auf Knopfdruck wird regelmäßig ein Radio zugeschaltet, um wichtige Durchsagen zu machen. Doch nach und nach entwickelt dieses Radio ein seltsames Eigenleben und verbündet sich schließlich mit den Schachfiguren! Freche Antworten, überraschende Wendungen und witzige Situationen laden dazu ein, sich eine eigene Meinung zu bilden.
– Ein Objekttheaterstück für einen Puppenspieler, seine Schachfiguren und ein widerspenstiges Radio –
Ursprung und Umsetzung
Auf Grundlage des satirischen Leitfadens „Faschist werden – eine Anleitung“ von Michela Murgia entfaltet sich hier ein kluges, komisches Theater über autoritäre Tricks – und darüber, warum Demokratie zwar anstrengend, aber unverzichtbar ist. In acht (Schach-)Zügen führt das Stück durch die Strategien populistischer Macht: Feinde schaffen, Angst schüren, sich als Retter aufspielen, diffamieren, lügen, Opfer spielen, Populismus einsetzen und schließlich Geschichte verdrehen. Diese „Spielregeln“ werden auf der Bühne auf sehr spielerische und humoristische Weise entblättert, erklärt und in Szene gesetzt, sodass das junge Publikum die Muster erkennen kann, ohne bevormundet zu werden.
Am Ende sind es die Schachfiguren, die den selbsternannten „Chef“ mit seinen eigenen Mitteln schlagen.
An diesem Punkt legt der Akteur sein Kostüm ab und erzählt von seiner realen Kindheit unter der Militärdiktatur in Uruguay. Das Stück endet in einem offenen Publikumsgespräch und lädt das Publikum zu Fragen und zum Dialog ein. Die Schüler*innen bekommen Gelegenheit, sich selbst und die eigene Position in dem Themenfeld zu verorten und zu hinterfragen. Im besten Fall kommen sie bereits mit Fragen aus dem Theaterstück, die ihre Lebenswelt betreffen. Diese Fragen wollen wir gemeinsam im Nachgespräch direkt im Anschluss an das Theaterstück behandeln. Dabei geht es u.a. darum, einen konkreten Alltagsbezug zu den Schüler*innen herzustellen sowie auch Anknüpfungspunkte für den Unterricht zu schaffen. Der persönliche Hintergrund des Hauptdarstellers ist dabei wesentlich – er bringt seine Erfahrungen mit der Fragilität demokratischer Systeme unmittelbar in die Arbeit ein.
„Der kleine Diktator“ entblättert spielerisch – in Anspielung auf den großen Diktator von Charlie Chaplin – die Mechanismen von Macht und Manipulation: mit Humor, Fantasie und ohne Zeigefinger.
Wir bieten außerdem ein theaterpädagogisches Begleitprogramm zur Aufarbeitung und Themenreflexion an, das im Anschluss an die jeweilige Veranstaltung mit den Kindern und Jugendlichen im Rahmen des Unterrichts umgesetzt werden kann – u.a. mit Methoden des Improvisationstheaters und ausgewählten Übungen der Theaterpädagogik.
4. — 9. Schulstufe
Es können bis zu zwei Vorstellungen an einem Tag stattfinden. Zu beachten sind die Auf-, Um- und Abbauzeiten von jeweils 1,5 Stunden.
Stornierung von Seiten der Schule ab 5 Werktage vor Veranstaltungsbeginn: 50% der Veranstaltungskosten
Stornierung von Seiten der Schule am Veranstaltungstag oder Fernbleiben ohne Stornierung: 100% der Veranstaltungskosten
Dauer des Angebots:
90 min.
Für die Buchung nimmst du direkt mit dem*der Anbieter*in Kontakt auf.
Stell sicher, dass du eine schriftliche Buchungsbestätigung bekommst.
Vergiss nicht, die Person, die an deiner Schule das Schulkontingent verwaltet, über deine Buchung zu informieren, damit die Verrechnung über Wiener Bildungschancen klappt.
Bitte beachte, dass auch Kosten anfallen können, wenn du ein gebuchtes Angebot nicht rechtzeitig absagst. Mehr zu den Stornobedingungen im FAQ.


